Beruhigungsmittel

Auch unsere geliebten Katzen können unter Stress leiden. Als Gewohnheitstiere reagieren sie sensibel auf Veränderungen in ihrem Alltag, sei es ein Umzug, das Hinzukommen neuer Mitbewohner (menschlicher oder tierischer Natur) oder sogar eine Futterumstellung. Neue und ungewohnte Situationen können das Stresslevel einer Katze erhöhen, ebenso wie der Besuch beim Tierarzt oder schmerzhafte Untersuchungen, die sie durchmachen muss. In einigen Fällen kann chronischer Stress oder Angst aufgrund schwerer Traumata oder langanhaltender belastender Erfahrungen auftreten, bei denen der Rat eines Tierarztes in Bezug auf geeignete Beruhigungsmittel vonnöten sein kann.

 

Katzen reagieren unterschiedlich auf Angst und Stress. Sie können ihr Schnurren einschränken oder ganz aufgeben. Ein vermehrtes Abwehrverhalten, wie Fauchen, Kratzen oder allgemeine Gereiztheit, kann ein weiteres Anzeichen für eine gestresste oder verängstigte Katze sein. Sollte deine Katze auf Annäherungsversuche mit derartigen Reaktionen reagieren, ist es wichtig, die Ursache zu ergründen. Wenn eine neugierige, aufgeschlossene und kontaktfreudige Katze plötzlich häufiger den Rückzug antritt oder sich eine ausgeprägte Inaktivität zeigt, sollte man dieser Veränderung auf den Grund gehen. 

 

Möglicherweise entwickelt die Katze kahle Stellen im Fell, was oft auf durch Stress ausgelöstes übermäßiges Lecken und Knabbern am eigenen Körper (Overgrooming) zurückzuführen ist.

 

In einigen Fällen kann sich Stress zu Panik entwickeln, was sich durch starkes Zittern, unkontrolliertes Urinieren und Kotabsetzen, Hecheln, leises Jammern und in manchen Fällen sogar schrilles Kreischen und feuchte Pfoten bemerkbar macht. Krankheiten können ebenfalls Angst und Stress bei unseren Samtpfoten verursachen. Oft entstehen Krankheiten erst als Folge von chronischem und langanhaltendem Stress. Beispielsweise kann eine idiopathische Blasenentzündung auftreten, die im schlimmsten Fall zu einem lebensbedrohlichen Harnröhrenverschluss führen kann. Atemwegserkrankungen wie der Katzenschnupfen sind bei gestressten und verängstigten Katzen ebenfalls keine Seltenheit. Es ist wichtig, die individuellen 

 

Ursachen von Stress und Angst bei der Katze zu erkennen und zu minimieren.

 

Es gibt Krankheiten, die bei Katzen Angst und Stress verursachen können. Oft entstehen diese Krankheiten als Folge von chronischem und langanhaltendem Stress. Zum Beispiel kann eine idiopathische Blasenentzündung auftreten, die im schlimmsten Fall zu einem lebensbedrohlichen Harnröhrenverschluss führen kann. Auch Atemwegserkrankungen wie der Katzenschnupfen sind bei gestressten und verängstigten Katzen keine Seltenheit. Es ist wichtig, die individuellen Ursachen von Stress und Angst bei der Katze zu erkennen und zu minimieren.

 

Wenn es zu Besuch von fremden Tieren und Menschen kommt, ist es ratsam, der Katze einen ruhigen Rückzugsort anzubieten. Wenn du mehrere Katzen hast, sollten genügend Katzenklos, Trinkmöglichkeiten und Futternäpfe vorhanden sein.

 

Falls du bereits eigenständig und erfolglos versucht hast, das Stresslevel deiner Katze zu reduzieren, kann es sinnvoll sein, Hilfe von einem Tierpsychologen in Anspruch zu nehmen, da es sich möglicherweise um chronischen Stress handelt. Sprich mit dem Tierarzt über mögliche Alternativen wie Pheromone, Bachblüten, Baldrian und Beruhigungsmitteln. Diese können in akuten Stress- und Angstsituationen eine gute Möglichkeit sein. Abhängig vom Verwendungszweck musst du überlegen, zu welchem Mittel du greifst.

Pheromone sind Duftstoffe, die von Tieren produziert und abgesondert werden. Sie werden zum Beispiel benutzt, um Reviere zu markieren. Künstlich hergestellte Pheromone sind als Zerstäuber für die Steckdose oder als Spray erhältlich. Der Duft wird gleichmäßig im gewünschten Raum verteilt und kann dabei helfen, Stress bei Katzen abzubauen.

 

Bachblüten gehören zu den alternativmedizinischen Verfahren. Es gibt insgesamt 38 Bachblüten-Essenzen, denen bestimmte Wirkungen zugeschrieben werden. Sie sind als Tropfen oder Globuli erhältlich.

 

Baldrian für Katzen ist in Form von Sprays, Tropfen oder in unterschiedlichen Katzenspielzeugen erhältlich. Die meisten Katzen werden von den Inhaltsstoffen, insbesondere der enthaltenen Valeriansäure, angezogen. Die anfängliche Reaktion kann stimulierend und anregend sein, aber anschließend ist die Katze oft zufrieden und entspannt.

 

Beruhigungsmittel, auch Sedativa genannt, sind sehr effektiv bei der Abschwächung akuter Stress- und Angstsituationen. Da solche Medikamente jedoch häufig Nebenwirkungen haben können, solltest du unbedingt mit dem Tierarzt deines Vertrauens über deine Vorgehensweise sprechen.

 

Wenn die Symptome richtig gedeutet werden, gibt es viele Möglichkeiten, einer gestressten Katze zu helfen.

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