Bewegungsverhalten von Katzen

Die Vitalität von einer Katze hängt von der täglichen Bewegung ab, was ihre Gesundheit fördert und ihre Lebenserwartung steigert. 

 

Für die meisten Katzen sind mindestens zwei bis drei Spiel-Sessions pro Tag erforderlich, manchmal sogar mehr. Doch je nach Alter und Gesundheitszustand sollte die Bewegung individuell angepasst werden. Katzenwelpen, voller Energie und Abenteuerlust, erkunden ihre Umgebung gerne und sind immer für ein verspieltes Abenteuer zu haben. Obwohl ihre Bewegungen noch etwas unbeholfen sein können, nehmen sie es mit ihrem Charme und ihrer Neugier auf. Stellen sie Kratzbäume in Kitten-Größe bereit, um potenzielle Verletzungen zu verhindern.

 

Ältere Katzen hingegen bevorzugen oft einen ruhigeren Alltag. Bei der Gestaltung des Spiels und des Lebensraums sollte dies berücksichtigt werden. Im Alter nehmen die körperlichen Belastbarkeiten ab, und es besteht ein höheres Risiko für bestimmte Erkrankungen wie Gelenkprobleme. Es ist wichtig, ältere Katzen zu motivieren, sich zu bewegen, und plötzliche Bewegungsunlust sollte vom Tierarzt untersucht werden, um mögliche Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

 

Obwohl der Bewegungsbedarf von Katzen nicht stark von der Rasse abhängt, gibt es einige Rassen, die für ihre besondere Aktivität bekannt sind, wie die Bengalkatze, die Abessinierkatze und die Savannah. Auf der anderen Seite sind die Britisch Kurzhaar, die Perserkatze und die Ragdoll oft etwas ruhiger und verschmuster. Die Bequemlichkeit der Perserkatze mag auf ihre kurze Schnauze zurückzuführen sein, die ihr weniger Luftzufuhr ermöglicht und sie daher sportliche Aktivitäten meidet. Daher ist es ratsam, sich vor der Anschaffung einer Katze über die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Rasse zu informieren, denn jede Katze hat ihren eigenen Charakter und individuelle Bedürfnisse.

 

Wenn sie die Bewegungsbedürfnisse ihrer Katze verstehen,  tragen Sie dazu bei, dass sie ein glückliches und gesundes Leben führen kann.

Gelenkerkrankungen oder andere Beschwerden des Bewegungsapparates können dazu führen, dass Ihre geliebte Katze weniger aktiv ist. Während es normal ist, dass sie sich etwas weniger bewegt, ist es dennoch wichtig, dass sie eine gewisse Menge an Bewegung erhält, um ihre Gelenke geschmeidig zu halten und auch im Alter fit zu bleiben. Bei kranken Katzen ist es jedoch unerlässlich, das Bewegungspensum und die Art der Aktivitäten tierärztlich abzuklären.

 

Übergewichtige Katzen haben oft wenig Interesse an spielerischen Aktivitäten. Neben einer geeigneten Diät ist es jedoch wichtig, dass sie wieder abnimmt, da das Übergewicht auch eine enorme Belastung für die Gelenke darstellt. In diesem Fall sollte man jedoch vorsichtig sein und bestimmte Bewegungen, wie zum Beispiel Sprünge aus großer Höhe, vermeiden. Zudem können Herz- und Atemwegserkrankungen wie felines Asthma oder hypertrophe Kardiomyopathie die Fitness unserer vierbeinigen Freunde beeinträchtigen, weshalb eine zu starke Belastung vermieden werden sollte.

 

Freigängerkatzen haben im Vergleich zu Wohnungskatzen deutlich mehr Platz zum Herumtollen. Ihr Hauptrevier, ihre Wohlfühlzone, umfasst in der Regel etwa 100 Quadratmeter, wie zum Beispiel ein Haus mit einem angrenzenden Garten. Das Jagdrevier kann etwa 0,5 bis 1,5 Quadratkilometern umfassen.

Dieses Gebiet überlappt sich oft mit dem anderer Katzen und erweitert den Radius des Jagdreviers um etwa 50 bis 500 Meter. Die Größe des Reviers variiert jedoch von Katze zu Katze und hängt unter anderem von der Umgebung (enge Bebauung oder weite Felder usw.), anderen Katzen in der Gegend und natürlich von der Katze selbst ab.

Ein unkastrierter Kater ist zum Beispiel oft bereit, weitere Strecken auf der Suche nach paarungswilligen Weibchen zurückzulegen. Sie müssen sich jedoch nicht allzu sehr um die Bewegung Ihres Freigängers sorgen. 

 

Katzen, die in der Wohnung gehalten werden, benötigen deutlich weniger Platz. Es ist wichtig, in der Wohnung ausreichend Kratzmöglichkeiten, Klettergelegenheiten und Spielsachen anzubieten. Die Größe der Wohnung spielt ebenfalls eine Rolle: Mindestens 50 Quadratmeter, aufgeteilt auf mehrere Zimmer, sollten einer Katze zur Verfügung stehen. Für jede weitere Katze sollten mindestens zehn Quadratmeter zusätzlich eingeplant werden, um sicherzustellen, dass die Katzen ausreichend Bewegung bekommen.

 

Ein Kratzbaum ist besonders wichtig für Wohnungskatzen, aber auch andere Bewegungsanreize wie stabile Regalbretter, Schränke und Fensterbretter sollten vorhanden sein. Katzen lieben es, erhöhte Plätze zu erklimmen und von dort aus alles im Blick zu haben, während sie entspannt das Geschehen beobachten können.

 

Spielen sie mit ihrer Katze eine Stunde am Tag. Diese Stunde verteilen Sie am besten auf mehrere abwechslungsreiche Einheiten und nutzen die Energieschübe, die die meisten Stubentiger zeigen. Jede Spielsession sollte etwa 10 Minuten dauern, wobei Sie sich nach der Lust und Laune Ihrer Katze richten sollten.

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